|
Der Schamanismus umfasst jenes Wissen, an das wir uns nun wieder erinnern dürfen (besonders wir Europäer). Es unterstützt uns dabei, wieder an unseren URSPRUNG zurückzukehren. An jenen Ursprung an dem der Anfang das Ende ist, an dem Unendlichkeit herrscht, es keine Zeit gibt- das große Nichts, das alles beinhaltet und in dem alles möglich ist. Jener Ort, an dem Heilung geschieht- auf allen Ebenen, in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Heilung für jeden Einzelnen von uns und somit für die Menschheit.
Schamanen gelten als Heiler. Sie heilen, indem sie den Ursprung des Leidens (physischer und/oder psychischer Natur) aufsuchen (indem sie in die ANDERSWELTEN reisen), erkennen und an die Oberfläche bringen.
Die Werkzeuge zur Heilung, zur GANZWERDUNG, sind je nach Art des Leidens, je nach Tradition unterschiedlich. Der Schamane arbeitet mit überlieferten Behandlungsarten und/oder entwickelt seine eigenen Methoden unter Einsatz besonderer Begabungen.
Viele Wege führen zum gemeinsamen Ziel: Scheinwelten aufzuheben, Opfer-/Täterrollen erkennen und ablegen zu helfen; den Menschen wieder mit seiner SEELE zu verbinden und somit das URVERTRAUEN zu stärken und die Wurzeln zu nähren; das Innere Kind zu heilen und eine VERBINDUNG zur allumfassenden, bedingungslosen LIEBE herzustellen, die der Gegenpol der Angst ist- jener Angst, die den Großteil der Menschen heute lenkt.
Schamanen können, bei Erlaubnis der verletzten Seele, sehr viel bewirken. Ihnen ist aber auch bewusst, dass ein Einschreiten in den Seelenplan eines Anderen kein Weg ist. So hart es klingt, viele Seelen haben sich vor der Inkarnation dazu entschieden, durch bestimmte Erfahrungen zu gehen, um zu lernen, um zu verstehen oder um beispielsweise Versprechen aus früheren Leben einzulösen. |